2378. Sippung - 125. Stiftungsfest Schlaraffia Potsdamia


Nach langen Monaten der Vorbereitung war es endlich soweit: die Schlaraffia Potsdamia hat am 29. im Lethemond a.U. 157 ihr 125. Stiftungsfest im Rahmen einer Festsippung zelebriert.

Pünktlich zu Glock 6 des Abends hat das ROP, das Reiseorchester Potsdmia, unter der Leitung von Rt Schaljapini mit Trommelwirbeln und Fanfarenstössen den Auftakt zum Stiftungsfest eingeleitet und unter den Klängen der Ouvertüre aus der Diebischen Elster den Eynritt des Reyches Potsdamia begleitet.

Als das Reych dann auf den Stufen der Bühne angekommen war, ging der Klang in „Potsdamia, Potsdamia..“ über, das vom Reych mit kräftiger Stimme intoniert wurde.

Nach dem Schmücken des Fungierenden Rt Kusen-Pien hat dieser den profanen Saal des Logenhauses in Potsdam, in dem die Sippung stattfand, zur Festburg geweiht. Das dabei verwendete alte Potsdamia-Schwert hatte erst in der Sommerung wieder seinen Weg in die Heimat gefunden, nachdem es vom Rt Krempel (195) in Ahamerika entdeckt worden war.

Nach der Burgweihe wurde die Sippung eröffnet und nach dem Abendlied zelebrierte der Ceremonienmeister nach einer eigens für diesen Anlass umgefechsten Arie aus dem Wildschütz den Eynritt der rund 130 Sassen, die zusammen mit ihrem Tross aus insgesamt 36 Reychen und 2 Colonien eingeritten waren. Begrüßt wurden alle Gäste mit dem Willkumlied der Potsdamia.

Stellvertretend für alle Sassen wurden nun der ASR Rt Genusso und die beiden DSR Rt Sal-Lü und Rt Sausewind aus dem „herbeigebeamten“ Aha gelabt.

Rt Styro-San (2) sang das Lied an die blaue Kerze, die im Anschluss durch Rt Sym-Bartibas, Ehrenritter der Potsdamia, entzündet wurde.

Nach einem etwas verstörendem NAP, das hilfsweise vom Kn 154 für das von der Steinlaus gefressene Protokollum des 111. Stiftungsfestes vorgetragen wurde, und einem kurzen, zeitsparenden Auftritt des Kantzelars ging dann das eigentliche Festprogramm los.

Eine Reise durch die vergangenen 125 Jahrungen begann bei der Entstehung der Coloney Potsdamia, ging über die ein Jahr spätere Sanctionierung zum Reych bis hin zur Gründung des Tochterreyches Brennaburga. Dann folgte die uhufinstere Zeyt.

Nach dem Mauerbau blühte die Potsdmia nunmehr im Verborgenen. Aus dieser Zeit wurde eine Szene nachgespielt, die sich so wirklich ereignet hat: die Nachfrage eines Polizisten ob der merkwürdigen Uhu-Symbole an den West- und Ostfahrzeugen, die vor einer Kirchengemeinde standen und die schlaraffische Antwort des Rt Quell-Hell, der erklärte, es handle sich um einen Internationalen Vogelverein, was die Staatsmacht vollends beruhigte.

Es wurde an das Sippen in Heimburgen erinnert und an die vielgepriesene Soljanka des Rt Habra, die von der Junkertafel dann mit einem eigenen Lied bedacht wurde.

Man erinnerte an die gemeinsamen Ausritte mit dem Mutterreych Berolina nach Prag und Budapest, was musikalisch durch den Kn 155 auf dem Clavizimbel stimmungsvoll umgesetzt wurde. Der Prüfling der Potsdamia ließ sein Seufzerholz erklingen, was nicht nur die Sassen anrührte, sondern sogar das Instrument zum bersten brachte. Nach einem Auszug aus dem Zigeunerbaron von Rt Pirouett erinnerte man sich an die berühmten Sommerfeste „Mit der Dame an der Dahme“.

Nach der Wende begann dann der Umzug der Potsdamia zurück nach Potsdam. Die auserwählten Ehrenschlaraffen Rt Courage (Bertold Brecht) und Steinlaus (Loriot) wurden gewürdigt und auch die Rolle der Burgfrauen wurde in Szene gesetzt.

Es folgte eine Aufreihung der in wenigen Jahren verschlissenen Burgen der Potsdamia, bis sie dann endlich in einem Kleingartenvereinshaus, im Mühlengrund, ihre derzeitige Burg fand.

Hier wurde der Potsdamia auch neues Leben eingehaucht, da die stetig wachsende Junkertafel frischen Wind in die Burg blies. Nach einleitenden Worten des Junkermeisters Rt Oh Komma wurde zunächst der fungierende OÄ Rt Kusten-Pien gewürdigt, der seit über 35 Jahren auf dem Thron die Geschicke des Reyches leitet, um anschließend mit frechen Texten frei nach Udo Jürgens festzustellen, dass mit 125 Jahren noch lange nicht Schluss sei. Es folgte die Ballade aus dem Klangbuch mit einem speziellen Text für das Stiftungsfest, bis die Sippung mit besinnlichen Worten des weiland Rt Teddy, einem alten Sassen der Potsdamia, ihren Ausklang fand. Gemeinsam sangen alle Sassen das Lied vom Ideal, ehe Rt Pantico (2) die blaue Kerze verlöschte und Rt Schaljapini den Schlaraffenschwur besang.

Nach dem Tamtamschlag und der anschließenden Begleitung durch den Dudelsack des Rt Najut ging man zur Atzung und der Krystalline über.

 

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